Einleitung
Die Hochzeit ist geplant, die Musik steht und jetzt stellt sich die Frage: Wie viel Trinkgeld gebt ihr eurem DJ? Klar, Gage plus Reisekosten sind ein fester Bestandteil der Rechnung – Trinkgeld hingegen ist eine freiwillige Geste der Wertschätzung. Mit ein paar einfachen Faustregeln findet ihr rasch einen fairen Rahmen.
Faustregeln im Überblick
- Prozentual: 5 – 15 % der vereinbarten Gage. Viele Paare nehmen rund 10 % als Orientierung.
- Pauschal: 50 – 150 € – je nach Budget und Zufriedenheit.
- Ohne Trinkgeld: Nur wenn ihr wirklich unzufrieden wart.
Rechenbeispiele zur Orientierung
- Gage 900 € → Trinkgeld 45 – 135 €
- Gage 1.200 € → Trinkgeld 60 – 180 €
- Gage 1.600 € → Trinkgeld 80 – 240 €
Diese Zahlen sind reine Richtwerte. Euer Gefühl und die individuell erbrachte Leistung zählen am meisten.
Wovon die Höhe abhängt
- Stimmung & Musikauswahl: War die Tanzfläche voll und der Mix treffend? Das spricht für ein höheres Trinkgeld.
- Dauer & Umfang: Extra-Set, früher Aufbau oder Technik-Unterstützung bei Trauung/Außenbereich erhöhen den Aufwand.
- Aufgabenprofil: Moderation, Koordination mit Location und Dienstleistern oder spezielle Musikwünsche sind Bonus-Leistungen.
- Gästezahl & Vielfalt: Große Gästeschar mit unterschiedlichen Musikgeschmäckern erfordert mehr Flexibilität.
- Region: In Mainz, Wiesbaden, Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet schwanken die Erwartungen leicht. Passt euer Trinkgeld an die lokale Praxis an.
Praktische Tipps zur Übergabe
- Zeitpunkt: Am Ende der Feier oder am nächsten Tag in Ruhe.
- Form: Einfach in einem beschrifteten Umschlag mit kurzem Dank.
- Wen beauftragen?: Brautpaar oder Trauzeugen können stellvertretend übergeben.
- Team-DJ: Kommt der DJ mit Assistent, könnt ihr beide gemeinsam bedenken.
- Rechnung vs. Trinkgeld: Erst die Gage begleichen, dann das Trinkgeld separat überreichen.
Sinnvolle Alternativen und Extras
- Eine persönliche Dankeskarte mit ein paar liebevollen Worten.
- Öffentliche Bewertung auf Google oder Hochzeitsportalen.
- Empfehlungen im Freundes- und Bekanntenkreis, ideal für regionale DJs.
- Ein kleines Geschenk wie eine besondere Schokolade oder eine Flasche Wein.
Häufige Fragen
Muss Trinkgeld auf der Rechnung stehen?
Nein. Trinkgeld bleibt freiwillig und separat – steuerlich relevant ist das für euch nicht.
Was tun, wenn das Budget knapp ist?
Ein ehrliches Dankeschön, eine gute Bewertung und persönliche Empfehlung sind genauso wertvoll.
Fazit
Trinkgeld für den Hochzeits-DJ ist keine Pflicht, sondern eine nette Geste eurer Wertschätzung. Mit 5 – 15 % der Gage oder einer Pauschale von 50 – 150 € liegt ihr meistens richtig. Entscheidet nach eurem Budget, der Stimmung und der gelieferten Leistung. So wird euer Party-Highlight musikalisch perfekt abgerundet – ganz gleich, ob in Mainz, im Rhein-Main-Gebiet oder anderswo. Viel Spaß beim Feiern!
